Ein Garten von 1580, den Goethe besessen besuchte. Er hat ein Labyrinth. Fast niemand weiß es
Giardino Giusti
Johann Wolfgang von Goethe kam jedes Mal zum Giardino Giusti, wenn er durch Verona reiste. Er schrieb, die Zypressen schienen den Himmel zu berühren. Er hatte recht — die Zypressen aus dem 16. Jahrhundert sind von der anderen Seite der Etsch zu sehen, aber fast niemand weiß, was er betrachtet. Der Garten hat ein Heckenlabyrinth, eine künstliche Grotte, eine Loggia mit Fresken und einen Blick auf die Etsch, den man auf keinem Foto von Verona findet. Kostet weniger als zehn Euro. Fühlt sich an wie eine andere Welt.
Besuchertipp
Steigen Sie zum Belvedere für die Panoramaaussicht. Goethe besuchte ihn 1786 und kam immer wieder zurück. Der Garten hat ein Heckenlabyrinth, eine künstliche Grotte und eine Loggia mit Fresken. Kostet weniger als zehn Euro. Fühlt sich an wie eine andere Welt.